{"id":15086,"date":"2026-03-06T11:31:00","date_gmt":"2026-03-06T10:31:00","guid":{"rendered":"https:\/\/prototal.info\/cases\/der-tod-der-ueberproduktion-wie-der-3d-druck-auf-abruf-den-weltweiten-erfolg-von-monoqool-ermoeglicht\/"},"modified":"2026-04-09T02:37:38","modified_gmt":"2026-04-09T00:37:38","slug":"momoqool","status":"publish","type":"case_studies","link":"https:\/\/prototal.info\/at\/kundenstories\/momoqool\/","title":{"rendered":"Das Ende der \u00dcberproduktion: Wie der 3D Druck auf Abruf den weltweiten Erfolg von Monoqool erm\u00f6glicht"},"content":{"rendered":"\n<p>K\u00f6nnen kleine Modeunternehmen vom 3D Druck profitieren? Ja! Seit fast einem Jahrzehnt entwirft und produziert der d\u00e4nische Brillenhersteller <a href=\"https:\/\/monoqool.com\/\">Monoqool<\/a> 3D gedruckte Brillen in enger Zusammenarbeit mit Prototal D\u00e4nemark.  <\/p>\n\n<p>Ein Gl\u00fccksfall \u00f6ffnete Monoqool erstmals die Augen f\u00fcr die Vorteile der additiven Fertigung. Eine dringende Anfrage f\u00fcr eine Modemesse in Paris im Jahr 2012 war der Startschuss. Monoqool sollte so schnell wie m\u00f6glich eine neue Kollektion f\u00fcr die Marktpr\u00e4sentation entwickeln. Der Prozess musste schnell sein, aber nicht auf Kosten von Design, Qualit\u00e4t oder Funktionalit\u00e4t. Um sicherzustellen, dass die Kollektion rechtzeitig in Paris ankommt, entschied sich das Unternehmen f\u00fcr 3D Druck.    <\/p>\n\n<p>Monoqool hat diese Entscheidung keine Sekunde lang bereut: Die Qualit\u00e4t erwies sich als mindestens genauso hoch wie bei konventionell hergestellten Brillen, mit einer Vielzahl zus\u00e4tzlicher Vorteile. Diese Vorteile haben dazu gef\u00fchrt, dass Monoqool heute zu 100% auf 3D gedruckte Brillen setzt. <\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Verk\u00fcrzter Entwicklungsprozess<\/strong><\/h3>\n\n<p>Seitdem Monoqool vor fast 10 Jahren beschlossen hat, ein Pionier im Bereich 3D gedruckter Brillen zu werden, hat das Unternehmen gro\u00dfe Erfolge erzielt. Heute beliefern sie mehr als 1.000 Einzelh\u00e4ndler weltweit mit modischen Brillen. <\/p>\n\n<p>Der Erfolg des d\u00e4nischen Unternehmens beruht auf diversen Faktoren, einer der wichtigsten Faktoren war die Schnelligkeit. W\u00e4hrend es normalerweise mindestens 12 Monate dauert, eine Brillenkollektion zu entwerfen und herzustellen, sorgte die Partnerschaft mit Prototal daf\u00fcr, dass die Neuentwicklungen von Monoqool in weniger als f\u00fcnf Monaten abgeschlossen werden konnten. Monoqool arbeitet mit Prototal sowohl bei der Herstellung von Prototypen als auch bei der Serienfertigung zusammen.  <\/p>\n\n<p>&#8220;Der Zeitrahmen von der Designidee bis zum Prototypen ist extrem kurz. 3D Druck ist dabei wie ein Wundererkzeug, das unsere Prozesse beschleunigt. Wir k\u00f6nnen Ideen sofort testen, weil unsere Designphase beschleunigt wurde. 3D Druck ist wirklich f\u00fcr alle Unternehmen geeignet, die k\u00fcrzere Produktentwicklungsphasen ben\u00f6tigen und die mit geringen St\u00fcckzahlen und einer hohen Variabilit\u00e4t arbeiten. 3D Druck hat unsere Markteinf\u00fchrungszeit erheblich verk\u00fcrzt&#8221;, sagt Allan Gr\u00f6ndahl Petersen, Gr\u00fcnder und Direktor von Monoqool.<\/p>\n\n<p>W\u00e4hrend das Design und die Produktion herk\u00f6mmlicher Brillen auf langwierigen Prozessen und weltweitem Versand beruhen &#8211; mit dem Risiko von Verz\u00f6gerungen, Fehlern und Verschwendung &#8211; ist die Zusammenarbeit mit Prototal im Bereich 3D Druck v\u00f6llig anders. Heute werden die Zeichnungen einfach per E-Mail an Prototal geschickt, die die gefertigten Teile nach dem Testdruck und der Qualit\u00e4tspr\u00fcfung zur Endmontage und zum Versand an Monoqool zur\u00fcckschicken. <\/p>\n\n<p>Anpassungen sind nur selten erforderlich und da Entwicklung und Produktion so schnell ablaufen, vergr\u00f6\u00dfert sich das Zeitfenster f\u00fcr Entscheidungen. Gleichzeitig ist die Liefertreue auf dem H\u00f6hepunkt. Allan Gr\u00f6ndahl Petersen erkl\u00e4rt:  <\/p>\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>&#8220;Heute k\u00f6nnen wir mit der Produktion bis zu 2-3 Monate warten, bevor wir einen neuen Rahmen auf den Markt bringen. Die M\u00f6glichkeit der produktionsnahen Fertigung &#8211; sowohl zeitlich als auch r\u00e4umlich &#8211; verschafft uns einen klaren Wettbewerbsvorteil und macht uns sehr viel beweglicher, wenn es um Modeschwankungen geht. Es erleichtert uns, Kollektionen zu entschl\u00fcsseln und diese an die aktuellen Markttrends anzupassen.&#8221;<\/p>\n<\/blockquote>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wie ein kreativer Spielplatz: M\u00fchelose Anpassung der Kollektion<\/strong><\/h3>\n\n<p>3D Druck reduziert nicht nur den Entwicklungsprozess und den Transport \u00fcber lange Strecken erheblich sondern erm\u00f6glicht es Monoqool auch, den Umfang der Kollektionen zu erweitern, da die Technologie eine unendliche Entwicklungskapazit\u00e4t bietet. <\/p>\n\n<p>&#8220;Eine neue Brillenkollektion besteht oft aus mehr als 60 verschiedenen Varianten. 3D Druck garantiert uns eine immense Designfreiheit&#8221;, sagt Allan Gr\u00f6ndahl Petersen.<\/p>\n\n<p>Heute kann Monoqool zweimal pro Jahr eine aktualisierte Kollektion mit neuen Farben herausbringen. Diese hohe Frequenz tr\u00e4gt zur St\u00e4rkung der Marktposition des Unternehmens bei. <\/p>\n\n<p>&#8220;Mit dem 3D Druck haben wir Zugang zu einem wertsch\u00f6pfenden &#8216;Experimentarium&#8217;, das es uns erm\u00f6glicht, viel mehr Formen als zuvor auf den Markt zu bringen&#8221;, erkl\u00e4rt der Eigent\u00fcmer von Monoqool. Er hebt auch das geringe Gewicht und die hervorragende Passform der 3D gedruckten Brillen hervor. &#8220;Weil wir experimentieren k\u00f6nnen, k\u00f6nnen wir sicherstellen, dass unsere Brillen immer gut sitzen. Die Anpassung des Designs braucht immer ein paar Runden und man sollte nie den ersten Entwurf akzeptieren. Aber im Gegensatz zur herk\u00f6mmlichen Produktion haben wir beim 3D Druck mehr Zeit f\u00fcr die Feinabstimmung. Davon profitieren sowohl Einzelh\u00e4ndler als auch Endverbraucherinnen.&#8221;  <\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Schluss mit gro\u00dfen Chargen: Minimaler Abfall mit 3D Druck<\/strong><\/h3>\n\n<p>Die Mode \u00e4ndert sich schnell. In der Welt der Brillen ist es nicht ungew\u00f6hnlich, dass 20-30% einer Kollektion unverkauft bleiben und schlie\u00dflich weggeworfen werden. In der Niedriglohnproduktion h\u00e4ngen niedrige Preise von hohen St\u00fcckzahlen ab. Gro\u00dfe Mengen desselben Modells bedeuten oft, dass ein hoher Prozentsatz der Brillen einfach nicht verkauft werden kann, wenn die Verbrauchenden sie in den Gesch\u00e4ften \u00fcbersehen.   <\/p>\n\n<p>Das bekannte Streben nach kosteng\u00fcnstiger Produktion und langen Transportketten ist umwelt- und ressourcenbelastend, aber f\u00fcr Monoqool unn\u00f6tig. Mit einer kurzen Time-to-Market k\u00f6nnen sie fast nach Bedarf produzieren. <\/p>\n\n<p>Dank der Zusammenarbeit mit Prototal arbeitet Monoqool mit einem marginalen Puffer, was nach Allans Ansicht den 3D Druck zu einer nachhaltigeren L\u00f6sung macht &#8211; sowohl \u00f6kologisch als auch wirtschaftlich.<\/p>\n\n<p>&#8220;Wir wollen dazu beitragen, mit der Wegwerfkultur zu brechen. Wenn wir mit 3D Druck arbeiten, k\u00f6nnen 98% der dabei verwendeten Rohstoffe f\u00fcr andere 3D gedruckte Produkte recycelt werden. Dies steht im Gegensatz zur herk\u00f6mmlichen Brillenproduktion, bei der oft 75-80% des Rohmaterials weggeworfen werden. Wir sind nicht auf Gro\u00dfserien und Langstreckentransporte angewiesen, was bedeutet, dass 3D gedruckte Brillen dazu beitragen, die CO2-Emissionen zu reduzieren&#8221;, sagt Allan Gr\u00f6ndahl Petersen.<\/p>\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00f6nnen kleine Modeunternehmen vom 3D Druck profitieren? Ja! 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